Angebote zu "Zentralbank" (9 Treffer)

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Ist der Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank gerechtfertigt?:Eine Auseinandersetzung mit den Instrumenten der Geldpolitik. 1. Auflage. Julian Beier, Jana Döring

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 23.03.2018
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Hochschule Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit betrachtet zuerst die zwei Verfahren der geldpolitischen Steuerung, Zinspolitik und Geldmengenpolitik, und ihre Unterschiede. Anschließend werden die politische Strategie und die konkreten Maßnahmen der EZB analysiert. Da diese sich nicht sofort und unmittelbar auf die Wirtschaft auswirken, soll darauffolgend der Transmissionsprozess einer geldpolitischen Entscheidung näher untersucht werden. Der nächste Gliederungspunkt wird sich mit dem Kreditschöpfungspotenzial des Bankensystems, also der Fragestellung, wie Geld in den Wirtschaftskreislauf gelangt, auseinandersetzen. Letztendlich soll aufgrund des Wissens zur Geldpolitik die Frage beantwortet werden, ob die EZB berechtigt ist, Anleihen von EU-Mitgliedsstaaten anzukaufen und ob dieser Ankauf vor dem Hintergrund einer geldpolitischen Stabilisierungspolitik gerechtfertigt werden kann.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 12.12.2017
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Ist der Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank gerechtfertigt?:Eine Auseinandersetzung mit den Instrumenten der Geldpolitik Julian Beier, Jana Döring

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 06.04.2018
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Die Strategie der quantitativen Lockerung. Über...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,7, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Notenbanken der Industrieländer haben es seit dem Sommer 2007 mit geldpolitischen Problemstellungen zu tun, mit denen sie und ein Großteil der Finanzexperten nicht gerechnet hatten. Im Verlauf der Finanz- und Schuldenkrise zeigte sich, dass sich das primäre geldpolitische Ziel der Preisstabilität nicht mehr wirksam alleine durch Variationen konventioneller Geldpolitik erreichen lässt. Anpassungen des Leitzinses, der kurzfristigen Bankenliquidität, der Mindestreserven und der Wechselkurse haben sich in einer Situation von Inflationsraten nahe der Nullzins-Grenze als unzureichend herausgestellt. In dieser Situation beschloss der EZB-Rat im Rahmen einer quantitativen Lockerung ein erweitertes Programm zum Ankauf von Vermögenswerten ab März 2015 bis mindestens September 2016 im Gesamtvolumen von 1140 Mrd. Euro zu starten. Die Absicht hinter dem Ankaufprogramm für Vermögenswerte bestand darin, monetäre Anreize für die Wirtschaft in einem Umfeld, in dem die Leitzinsen der EZB ihre Untergrenze erreicht hatten, zu schaffen. Spätestens nach Bekanntgabe im Januar 2015, dass die EZB im Rahmen des erweiterten Ankaufprogramms für Vermögenswerte Staatsanleihenkäufe plant, verschärfte sich die ohnehin schon heftige Kritik an den unkonventionellen Maßnahmen der EZB. Die heftigen Kontroversen verdeutlichen einerseits die Fortsetzung der überwiegend negativen Bewertung der EZB-Geldpolitik und andererseits, wie unterschiedlich die Argumente teilweise sind. Doch manche dieser Kritikpunkte erweisen sich bei genauerer Betrachtung in sich widersprüchlich und unlogisch. Der Versuch, zu erklären, worin die Widersprüche in den kritischen Argumenten verborgen sind, ist das Ziel dieser Arbeit. Die Fragestellung, ob der Strategiewechsel der EZB hin zu einer expliziten Geldpolitik der quantitativen Lockerung sinnvoll war, soll dabei helfen. Das zweite Kapitel folgt einem deskriptiven Ansatz, in dem zunächst der Unterschied zwischen konventionellen und unkonventionellen Maßnahmen der Geldpolitik aufgezeigt wird. Das dritte Kapitel behandelt die Auseinandersetzung mit den Kritikpunkten der vermeintlichen Gegner der EZB-Geldpolitik. Die Kriterien, nach denen die Frage nach der Sinnhaftigkeit der geldpolitischen Entscheidung der EZB beantwortet werden kann, ergeben sich meines Erachtens aus der Analyse der vorgebrachten Argumente. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen eine abschließende Einschätzung über die Sinnhaftigkeit der geldpolitischen Entscheidung der EZB.

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Stand: 12.12.2017
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Krisenbekämpfung der Europäischen Zentralbank m...
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Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Europawissenschaften), Veranstaltung: Die EU als Wirtschaftsgemeinschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Einbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 hat die Europäische Zentralbank (EZB) eine Reihe von außergewöhnlichen Maßnahmen eingeleitet, um die ungewöhnlich hohe Unsicherheit und Instabilität an den Finanzmärkten zu bekämpfen. Neben konventionellen Zinssenkungen auf ein historisch niedriges Niveau entschloss sich der EZB-Rat, erweiterte Maßnahmen zur Unterstützung der Kreditvergabe einzuführen. Außerdem wurden ein Programm für die Wertpapiermärkte und weitere unkonventionelle Maßnahmen, wie der massive Ankauf von Staatsanleihen, entwickelt. Diese Maßnahmen werden in diesem Essay beschrieben und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit der EZB-Politik bewertet. Larissa Naujoks wurde am 03.07.1992 in Bad Berleburg geboren. Sie besuchte das Goethe-Gymnasium in Gaggenau und schloss das Abitur im Jahr 2011 mit der Bestnote 1,0 ab, um anschließend ein duales Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg zum Bachelor of Laws zu absolvieren. Für ihre Bachelorarbeit Die Rechtsprechung des EuGH und ihre Auswirkung auf das nationale Umsatzsteuerrecht erhielt die Autorin die Maximalpunktzahl sowie den Preis der Professor Ralf Wuttke-Stiftung für die beste Bachelorthesis. Danach zog sie nach Berlin und erwarb dort den Master of European Studies (Europawissenschaften). Ihre Masterarbeit widmete Larissa Naujoks erneut dem EuGH und dessen umstrittenen Urteil vom 16.06.2015 über das OMT-Programm der EZB. Die Autorin spricht 4 Sprachen und interessiert sich außerdem für Sport und Musik. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit.

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Stand: 12.12.2017
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Die EZB im Rahmen der Eurokrise. Erfüllungsgehi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 13 Punkte, Universität Leipzig (Völker- und Europarecht), Veranstaltung: Europarechtliche Probleme, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der nachfolgenden Erörterung wird die Rolle der Wirtschafts- und Währungspolitik in der Eurokrise sein. Vertieft analysiert und auf deren Rechtmäßigkeit hin geprüft werden zwei aktuelle Maßnahmen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, namentlich die Übertragung der Bankenaufsicht auf die Europäische Zentralbank (EZB) sowie der Ankauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt durch die EZB. Im Zuge dessen wird auch darauf eingegangen, inwieweit die EZB der provozierenden These der Erfüllungsgehilfe einer feigen Europapolitik gerecht wird. Die Staatsschuldenkrise hat die Weltwirtschaft vor neue Herausforderungen gestellt. Darin wurde auch der Euro in seiner Stabilität schwer beeinträchtigt. Dr. Angela Merkel fasste die damit verbundenen Gefahren in den Worten Scheitert der Euro, scheitert Europa zusammen. Der Ausbruch dieser Krise hängt dabei jedoch mit der viel größeren Finanzkrise 2008/20091 zusammen. Es ist bereits im Voraus klar zu stellen, dass es sich bei dieser Krise nicht nur um eine Eurokrise handelt. Vielmehr ist sie aus der Finanzkrise 2008/2009 hervorgegangen. Die Ausgangsproblematik spiegelt sich deshalb am trefflichsten im Begriff der Staatsschuldenkrise wider. Dieser bezeichnet nicht nur ein bestimmtes geographisches Gebiet, sondern bezieht sich auf die konkrete Problemlage dieser Krise, nämlich der Verschuldung einzelner Staaten. Mit dem Begriff der Eurokrise ist eine geographische Einschränkung gegeben, die sich, um genau zu sein, nur auf die Eurostaaten der Europäischen Union beziehen müsste. Im Folgenden sind mit dem Begriff der Eurokrise auch Nicht-Euro-Länder angesprochen. Denn die Krise wirkte sich schließlich auch auf die Teilnehmerstaaten der gesamten Europäischen Union (EU) aus. Gerade die EU als Ganze hat in den letzten Jahren zu spüren bekommen, dass der Vertrag von Maastricht einige Gesetzeslücken und ungeklärte Probleme aufzeigt. Mit ad hoc Maßnahmen hat die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft versucht weitere Staatspleiten zu verhindern. Doch stießen einige dieser Maßnahmen sowohl im ökonomischen, politischen, als auch im juristischen Bereich auf große Kritik.

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Stand: 07.11.2017
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Staatsinsolvenzen. Lösungsansätze im Umgang mit...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Makroökonomie, allgemein, Note: 1,3, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit skizziert Lösungsansätze für die Bewältigung von Finanzkrisen und die Reform der Finanzarchitektur. Im Folgenden soll die argentinische Krisenbewältigung mit dem für Griechenland gewählten Ansatz betrachtet werden. Im Anschluss werden mögliche Lösungsansätze im Umgang mit Staatsbankrotten sowie deren Problemstellungen dargelegt. Ein Staat ist bankrott, wenn er Schuldenrückzahlungen oder Zinszahlungen ganz oder auch nur teilweise in der ursprünglich vereinbarten Höhe nicht pünktlich leistet. Dies kann sowohl für die eigenen Schulden des Staates gelten als auch für Schulden des privaten Sektors, welche durch staatliche Garantien gedeckt sind. Auffällig für einen Staatsbankrott ist die Finanzierung durch überwiegend kurzfristige finanzierte Schulden sowie Haushaltsdefizite, die nicht mehr durch Steuereinnahmen gedeckt werden können. Im Zuge der Globalisierung hat sich auch die Finanzmarktarchitektur innerhalb der internationalen Kapitalflüsse verändert. Staatsanleihen, die von einer großen heterogenen Gruppe gehalten werden, haben die bis in die 90er Jahre vorherrschenden Bankkredite abgelöst. Dadurch entstehen, bei Zahlungsunfähigkeit eines Landes, gravierende Koordinations- und Kollektivprobleme bei der Umstrukturierung von Staatsanleihen. Die Umstrukturierungsmaßnahmen konnte beispielsweise Argentinien bewältigen, wobei Griechenland zur Zeit mit der Umsetzung der Maßnahmen beschäftigt ist. Für die zukünftige Entwicklung des Euroraums haben die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) eine nachhaltige Wirkung. Die EZB ist die unabhängigste Zentralbank der Welt und ein wichtiger rechtlicher Bestandteil der europäischen Geld- und Währungsordnung. Durch diese Unabhängigkeit soll sie die Glaubwürdigkeit in den Euroraum erhalten. Seitdem die EZB begonnen hat, Staatsanleihen hoch verschuldeter Staaten zu kaufen, wird diese Glaubwürdigkeit sowie ihre politische Unabhängigkeit stark angezweifelt. Zudem sind die Ankauf-Geschäfte höchst riskant. Sollten die von ihr erworbenen griechischen Staatsanleihen ausfallen, muss das Grundkapital der EZB durch Steuergelder aufgestockt werden. Dass die EZB zu diesen gewagten Maßnahmen gegriffen hat, ist letzten Endes auch darauf zurückzuführen, dass es keine adäquaten Instrumente für die Lösung von finanziellen Staatsproblemen gibt.

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Stand: 07.11.2017
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Auswirkungen von Negativzinsen im Corporate Tre...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Hochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Masterarbeit ist dem Leser im ersten Schritt einen detaillierten Überblick über die Entstehung von Negativzinsen zu geben und die Aufgaben des Treasury Managements vorzustellen um dann mit dieser Basis die Auswirkungen der Negativzinsen zu analysieren. Am Ende der Arbeit wird aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Fazit zu den Auswirkungen der Negativzinsen im Corporate Treasury gegeben. Die Finanzmarktkrise von 2008 liegt zwar mittlerweile bald 10 Jahre zurück, aber die Auswirkungen sind noch heute anhand eines schwachen Wirtschaftswachstums und einer hohen Verschuldung vieler Staaten der EU deutlich spürbar. Dies zeigt nicht zuletzt die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit 2008 wurden nahezu jährlich die Leitzinsen gesenkt und die Geldschleuse für einen unbegrenzten Zugang zu liquiden Mitteln geöffnet um die Länder in der EU und deren Banken zu stützen. Da die bisherigen Maßnahmen jedoch nicht den gewünschten Erfolg die gewünschte Inflation von 2% zu erzeugen, wurde, erstmalig in der Geschichte der EZB, ein negativ Einlagenzins für Banken festgelegt und zusätzlich der Ankauf von Staats- und Unternehmensanleihen im Wert von über 1,1 Billionen EUR um den Geldumlauf weiter zu reduzieren, beschlossen. Die Banken sollten durch die negative Verzinsung einen Anreiz bekommen überschüssige Liquidität nicht bei der EZB anzulegen, sondern an Geschäftspartner zu verleihen um eine bessere Rendite zu erwirtschaften. Aber auch die Einführung von Negativzinsen führte nicht zu der erhofften Steigerung bei der Vergabe von Krediten an Unternehmen und Konsumenten und deshalb wurde der Einlagenzinssatz weiter gesenkt, um den Druck auf die Banken deutlich zu erhöhen. Die Geldpolitik der EZB hat mittlerweile auch im Treasury-Management der Unternehmen einen immer stärkeren Einfluss auf das operative Geschäft. Zu Beginn haben die Finanzinstitute die negativen Einlagezinsen noch ohne Reaktion bezahlt, aber seit Ende 2014 wird der sogenannte Strafzins in Form einer Verwahrgebühr flächendeckend an die Unternehmen weitergereicht und zusätzliche Absicherungen im Kreditgeschäft und Finanzrisikomanagement umgesetzt. Dazu kommt auch noch die Notierung der gängigen Referenzzinssätze im negativen Bereich, die innerhalb von internationalen Konzernen zu Schwierigkeiten führen. Diese Situation führt zu verschiedenen Problemstellungen im Corporate Treasury. Die Bearbeitung erfolgt anhand der quantitativ-empirischen Forschungsmethode.

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Stand: 07.11.2017
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Die Auswirkungen der expansiven Geldpolitik der...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule, Veranstaltung: BWL, VWL, Sprache: Deutsch, Abstract: Die EZB wird alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten, sagte Mario Draghi, Präsident der europäischen Zentralbank am 26. Juli. 2012 auf der Global Investment Conference in London. Und glauben Sie mir, es wird ausreichen. Die Worte von Mario Draghi regen zur Überlegung an, was alles Notwendige beinhaltet, und welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um den Euro zu erhalten. Er wollte damit das Vertrauen in den Euro und auch den Euroraum wiedererwecken beziehungsweise bestätigen. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kauft die EZB mittlerweile mehr als jede fünfte Unternehmensanleihe sogar mit einer negativen Rendite. Im Zeitraum vom 08. Juni 2016 bis 15. Juli 2016 hat die EZB ein Anleihevolumen in Höhe von 10,4 Milliarden Euro angekauft und per Ende Juli auf 13,2 Milliarden Euro gesteigert. Die Anleihenkaufprogramme der EZB nehmen ein hohes Ausmaß an. Hier kann man deutlich erkennen, dass Mario Draghi seine Möglichkeiten nutzt um den Euroraum zu stärken, auch negative Renditen schrecken ihn hierbei nicht ab. Aktuell erfährt die EZB und deren Maßnahmen besondere mediale Aufmerksamkeit, da die Auswirkungen auf den Geld- und Gütermarkt und somit auch die privaten Haushalte im Euroraum noch nicht hinreichend bekannt sind, um erwartete Auswirkungen nachhaltig zu formulieren. Das Andauern der expansiven Geldpolitik und die Leitzinssenkung auf nun 0,0 Prozent, ist seit der Geschichte des Europäischen Währungsraums ein Novum. Gemäß des EAPP Programmes der EZB und dem daraus resultierendem monatlichem Ankauf der Anleihevolumina von durchschnittlich 80 Milliarden Euro pro Monat ist davon auszugehen, dass eine Erhöhung der Geldmenge entsteht und daraus eine Inflation resultiert. Wie die Wechselwirkungen tatsächlich ausgestaltet sind und welche Auswirkungen der expansiven Geldpolitik den europäischen Geld- und Gütermarkt beeinflussen, gilt es in nachfolgender Arbeit herauszustellen.

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Stand: 07.11.2017
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